Aktuelles:

Zwei Mal hatte die geplante Zweitagesfahrt pandemiebedingt verschoben werden müssen. Aber in diesem Jahr, vom 5. bis zum 6. Mai konnten wir die Reise durchführen.

Darüber freuten sich die 24 Personen, die sich hierfür aus dem gesamten Kreis Gifhorn angemeldet hatten. In einem geräumigen Reisebus hatten wir alle bequem Platz und fuhren mit dem beliebten Busfahrer, Herrn Klingenberg, am frühen Morgen los. 
Die erste Station war der Sanddorngarten von Christine Berger in Werder an der Havel, wo wir eine Führung bekamen und eine kleine Filmvorführung die Entstehung und bisherige Entwicklung des Betriebes anschaulich machte. 
Nach dem Mittagessen gelangten wir am Nachmittag zum Ökodorf Brodowin, einem landwirtschaftlichen Demeter-Betrieb mit Acker- und Gemüseanbau sowie Tierhaltung und Herstellung von Milchprodukten sowie Vermarktung der Produkte mit Hilfe von Öko-Kisten, die vorwiegend nach Berlin ausgeliefert werden. 
Von dort ging es weiter zum Einchecken ins Hotel in Templin. Am Abend wurden wir dort vom Restaurant aus zu einer abendlichen Stadtführung von "Carola" abgeholt, die uns mit ihrem ganz besonderen Humor in die Stadtgeschichte einweihte. Templin hat sich zu einem schönen Städtchen entwickelt mit einer beeindruckenden und gut erhaltenen Stadtmauer.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück weiter zur Apfelgräfin, Daisy von Arnim, zum Haus Lichtenhain im Boitzenburger Land. Die Gräfin beeindruckte uns mit ihrem Unternehmergeist und auf sehr gastfreundliche und herzliche Art weihte sie die Reisegruppe in ihre vom christlichen Glauben geprägte Lebens- und Unternehmensführung ein. Es waren Köstlichkeiten ihrer Produktion für alle Teilnehmerinnen vorbereitet worden und wir konnten uns im kleinen Hofladen mit den vielfältigen Produkten rund um den Apfel sowie mit Büchern der Autorin von Armin versorgen.
Nun machten wir Halt am Ziegeleipark Mildenberg, einem großen Museumsgelände der einstigen großen Produktionsstätte von Klinkern, die zum großen Teil für den Häuserbau in Berlin in Handarbeit hergestellt und dort gebrannt wurden. Dort wartete eine Themenführung auf uns und eine kleine Bahn fuhr uns über das 4 Hektar große Betriebsgelände. In der Gaststätte "Alter Hafen" klang die Fahrt gemütlich aus und am Abend kamen alle Teilnehmerinnen wohlbehalten wieder zu Hause an.